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Positionierung zum Themenfeld "Heilmittelerbringer in der Corona-Zeit"

Mitarbeiter und Betriebsleitung des Pusteblume Therapiehauses stehen zu ihrer Verantwortung für ihre Patienten

 

Der „Corona-Virus“ SARS cov 2 ist hoch ansteckend und bedroht insbesondere die Gesundheit alter und mehrfach kranker Menschen. Die Regierungsorgane tun aus der Sicht des Managements und der Mitarbeiter der Pusteblume alles in ihrer Macht stehende, um die vorhandenen Kapazitäten des Gesundheitswesens zu sichern und schnell zu vergrößern. Zudem drängt die wichtige Aufgabe der Erhaltung der öffentlichen Ordnung und der Sicherung der Alltagsprozesse. Dies ist vor allem deshalb keine leichte Aufgabe, weil es für eine solche Situation in Deutschland kaum Erfahrung und nur wenige bis zum Ende durchgeplante Prozesse gibt. So sind auf jeder Ebene und in jedem aktiv beteiligten Fachgebiet unglaubliche Mengen an Arbeit zu bewältigen, die nur zu guten Ergebnissen führen, wenn alle Beteiligten an ihrem Platz in Gesellschaft und Beruf ihre Verantwortung klar erkennen und gemeinsam denken und handeln.

 

Die ca. 90 therapeutischen Mitarbeiter und die BürokollegInnen der Pusteblume Therapiehaus GmbH arbeiten seit fast 25 Jahren hauptsächlich mit alten und schwer kranken Patienten. Das ist eine einerseits anstrengende Arbeit, die andererseits sehr beglückend für alle Beteiligten ist und wirklich Spaß macht, weil sie so sehr sinnvoll ist. Hygiene auf fachlich angemessenem Niveau ist schon immer im Fokus der Mitarbeiter. Auch die Arbeit unter Quarantänebedingungen gehörte in immer wieder auftretenden Einzelfällen zum Alltag. Pusteblume-Mitarbeiter sind geübt im Umgang mit der Isolierung einzelner Kranker, sie kennen die Arbeit in ganzen isolierten Bereichen und Stationen im Krankenhaus und im Pflegeheim. 

 

„Wir lassen niemanden im Stich, der uns braucht!“ sagt Anne Möller, die Personalverantwortliche des Betriebs. Sie ergänzt, dass ein Team aus Fachleuten und Führungskräften an den vielen Herausforderungen des Covid19-Themas arbeitet. Franz Luzum, der Gründer und ehemalige Geschäftsführer des Betriebs betont: „Menschen sind in Not. Sie wissen oft nicht, was sie tun sollen und was kommen wird. Für diese Menschen sind wir angetreten. Ich würde mich schämen, wenn ich gerade jetzt nur noch mich selbst und nicht die Not der Hilfebedürftigen im Sinn hätte.“

 

Berit Grünert, die in der Pusteblume für die Organisationsentwicklung verantwortlich ist und damit auch das Sachgebiet Hygiene leitend betreut, prüft täglich neu aktuelle Regulierungen: „Wir sind gut aufgestellt. Wir konnten sogar in sehr guter Kooperation mit anderen Akteuren aus Wirtschaft und Gesundheit in der Region die Belieferung mit Desinfektionsmitteln langfristig sicherstellen. Auch ein Krankenhaus konnte da von unseren Ideen und unseren sehr hilfsbereiten Gesprächspartnern aus der Wirtschaft und Medizin diesbezüglich profitieren. Allerdings sind für den Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter notwendige Artikel wie Schutzmasken und Schutzkittel aktuell nicht lieferbar. Wir hoffen sehr, dass die Hersteller, Logistikunternehmen und die damit befassten Regierungsorgane die Versorgung von Krankenhäusern, Pflegeheimen, Ärzten und ambulanten Diensten sehr kurzfristig sicherstellen können.“

 

Adam Kohn, der Geschäftsführer der Pusteblume Therapiehaus GmbH erklärt sehr überzeugend: „Zusammenhalten ist das Wichtige! Wir stehen zu unseren Patienten, zu unseren Mitarbeitern und zu unseren Partnern in der Pflege und in der medizinischen Versorgung. Selbstverständlich wird es keine durch mich angeordnete Unternehmensschließung geben. Wir haben unsere betrieblichen Abläufe den aktuellen Erfordernissen angepasst. Wir sind permanent im Gespräch mit der öffentlichen Verwaltung auf allen Ebenen und mit allen Personen, die in unserem gemeinsamen Dienst am Menschen Verantwortung haben. Überall finden wir Menschen, die ohne Bedingungen gerade jetzt alles geben!“